München - Madonna del Ghisallo - München

Streckenlänge (nominal): 
1200 km+
Zeitlimit: 
0,0h
Höhenmeter: 
ca. 15.280m
Termin: 
Samstag, 22. Juni 2024 - 10:00
Noch 28 Tage

Beschreibung

Streckenlänge: 1.201 km mit ca. 14.452 Höhenmetern, Zeitlimit: 94:30h

Ziel unserer Rundfahrt ist die Wallfahrtskirche Madonna del Ghisallo, die auf Initiative des Dorfpfarrers Pater Ermelindo Vigano 1948 von Papst Pius XII offiziell zur Schutzheiligen der Radsportler erklärt wurde. Seitdem pilgerten zahlreiche erfolgreiche Radsportler zu der Kirche und schenkten ihr zum Dank Trikots, Räder, Medaillen und Trophäen, unter ihnen Gianni Motta, Fausto CoppiFrancesco MoserErcole BaldiniGino BartaliMarco Pantani und Mario Cipollini. Vor der Kirche befinden sich Büsten des Paters, von Bartali und Coppi sowie ein Denkmal, das den Sieger und den Verlierer eines Radrennens zeigt (Quelle: Wikipedia).

Organisationsgrad:

Autonomie und Eigenverantwortung, unter dieser Prämisse wird dieses 1200 Brevet organisiert. D.h. es gibt keine organisierten Verpflegungs- und Übernachtungsmöglichkeiten. Auch im Ziel gibt es keine organisierte Verpflegung, Schlaf- und Duschgelegenheiten.

Zum Austausch und zum Diskutieren unter den Teilnehmern gibt es eine Facebook-Gruppe zu diesem LRM.

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Streckenverlauf:

Wahrscheinlich wird sich die Strecke vor allen Dingen in Italien noch ändern!

1. Etappe: München - Mittenwald (108 km, 1.100 Hm)

Walchensee

Vom Dreimühlenviertel in München radeln wir zunächst zum Starnberger See und genießen den ersten Blick auf die Alpen. Über den Kesselberg erreichen wir den Walchensee, radeln durch die Buckelwiesen bis Mittenwald.

2. Etappe: Mittenwald - Landeck (Fähre) (78 km, 780 Höhenmeter)

In Mittenwald bewundern wir noch die LÜftlmalerei und radeln dann hinauf nach Leutasch und dann steil hinunter nach Telfs. Hier folgen wir nun dem Inntal-Radweg bis Landeck. In Landeck ist eine gute Mahlzeit angeraten, dann bis zum Comer See gibt es keine Essensmöglichkeit mehr.

3. Etappe: Landeck - Madonna del Ghisallo (Fähre) (233 km, 2.700 Höhenmeter)

Von Landeck geht es über eine kleine Nebenstraße hinauf nach Prutz. Jetz hoffen wir, dass mit Einbruch der Dämmerung auch der Verkehr nach St. Moritz nachlässt. So oft wie möglich nutzen wir trotzdem den Radweg. Mit Maloja ist der höchste Punkt erreicht und wir stürzen uns über viele Kehren hinab nach Chiavenna. Kurz danach ist der Comer See erreicht. Auch hier könnte der Verkehr uns stören, aber nicht mehr weit und wir sind in Varenna, wo wir das Ticket für die Fähre nach Bellagio lösen.

Gut erholt radeln wir in Bellagio von der Fähre und nun geht es stramm, mit bis zu 15% hinauf zur Radler Wallfahrtskapelle Madonna del Ghisallo. Dort genießen wir die Aussicht, besichtigen die Kapelle mit den Radler Devotionalien und wer Lust hat, gönnt sich noch einen Besuch im Museum.

Madonna del Ghisallo

4. Etappe: Madonna del Ghisallo - Passo dello Scopello (127 km, 1.600 Höhenmeter)

Von der Wallfahrtskapelle geht es hinab nach Erba. Über Como und Varese erreichen wir die Fähre in Laveno. Nach der 20 minütigen Fahrt über den Lago Magiore geht es von Intra den See entlang nach Cannobio.

Bevor wir in Cannobio links Richtung Domodossola, Malesco abbiegen, sollten wir aber noch eine Pause in der wunderschönen Altstadt von Cannobio einlegen.

Von Cannobio geht es zum Passo dello Scopello, was sich gewaltiger anhört als es ist. Das kleine Sträßchen führt uns über moderate Steigungen durch malerische Bergdörfer hinauf zur Passhöhe. Dort hat der Radsportverein Cannobio in Erinnerung an Marco Pantani eine Ehrentafel aufgestellt.

Passo dello Scopello

5. Etappe: Passo dello Scopello - Andermatt (137 km, 2.200 Höhenmeter)

Santuario della Madonna del Sangue

Vom Passo dello Scopello geht es hinab nach Malesco mit dem beeindruckenden Santuario della Madonna del Sangue. Jetzt radel wir über eine kleine Straße in die Schweiz und hoch über dem Lago di Palagnedra nach Scona und Locarno. Von Locarno bringt uns der Radweg schnell nach Bellinzona und nun geht es in Stufen hinauf nach Ariolo, wo der eigentliche Anstieg zum St. Gotthardt mit der historischen, kopfsteingepflasterten Route über die Tremola beginnt. 700 Höhenmeter mit maximal 10% müssen auf 13 km überwunden werden. Oben angekommen, gönnen wir uns eine Pause im Hospiz und dann geht es hinab nach Andermatt.

6. Etappe: Andermatt - Glarus (96 km, 1.700 Höhenmeter)

Klausenpaß

 

Von Andermatt geht es entspannt den Gotthardt-Pass hinunter bis Bürglen. Dort nehmen wir dann einen der schönsten Alpenanstiege, den Klausenpass mit 1.500 Höhenmetern auf 23 km in Angriff. Nach 10 km Kletterei haben wir in  Unterschächen die letzte Möglichkeit uns vor der Passhöhe zu stärken. Oben angekommen stürzen wir uns dann in die lange Abfahrt nach Glarus.

7. Etappe: Glarus - Schwägalp (61 km, 1.300 Höhenmeter)

Schwägalp

Zunächst geht es 20 km flach auf einer kleinen Straße, abseits vom Verkehr bis Kaltbrunn. Bis Ricken geht es mal wieder bergauf. Der eigentliche Anstieg zur Schwägalp beginnt dann in Neu Johann. Hier folgen wir zunächst der Hauptstraßen, verlassen die dann aber in Bergli und kurbeln auf einer für den motorisierten Verkehr gesperrten Straße hinauf zur Schwägalp.

8. Etappe: Schwägalp - Lindau (70 km, 400 Höhenmeter)

Bodensee

Von der Schwägalp fahren wir zurück zur die Hauptstraße. Ab Appenzell geht es dann noch einmal kurz bergauf, bevor wir dem Rhein entlang den Bodensee erreichen.

9. Etappe: Lindau - Biberach am Riß (80 km, 800 Höhenmeter)

Allgäu

Hinter Lindau geht es hinauf ins Allgäu, aber bis Wangen halten sich die Anstiege in Grenzen. Kurz hinter Wangen kommt dann ein etwas längere Anstieg mit bis zu kurzen 14%. Über Bad Waldsee geht es dann wellig zur Kontrolle in Biberach am Riß.

10. Etappe: Biberach am Riß - Türkheim (79 km, 800 Höhenmeter)

Bei diesem 1200er vermeiden wir die knackingen Anstiege, die die Eiszeit uns Radlern in den Weg gestellt hat. Diese umgehen wir und radeln über eine alte Eisenbahntrasse zum Fuggerschloß in Babenhausen. Bis zur Kontrolle in Türkheim sind dann noch 5 kürzere Anstiege zu überwinden.

11. Etappe: Türkheim - Weilheim (60 km, 360 Höhenmeter)

Zunächst geht es flach über Buchloe nach Epfach. Dort geht es mit 10% das Lechufer hinauf nach Rott. Ein letzter Blick auf die Alpen und über Wessobrunn und die Ammerauen sind wir dann schon in Weilheim.

12. Etappe: Weilheim - München (62 km, 370 Höhenmeter)

Hinter Pähl geht es kurz steiler hinauf zum Golfplatz. Wir radeln durch das Gut Kerschlach, und kommen über das Würmtal wieder zurück nach München

 

 

 

Streckenverlauf

Höhendiagramm

 

Bestätigte Teilnehmer

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Aktualisiert: 23.5.2024
Startgruppe 1:
Startgruppe 2:
Startgruppe 3:
Startgruppe 4:
Status:

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